Viele Unternehmen suchen derzeit händeringend Fachkräfte und investieren zum Teil nicht unerhebliche Ressourcen, um Fachkräfte auf den verschiedenen Arbeitsmärkten zu rekrutieren. Dabei lohnt sich häufig schon ein Blick in die eigene Belegschaft - die Umwandlung von Mini- oder Midijobs kann für Unternehmen insbesondere in Zeiten eines Fachkräftemangels unter folgenden Gesichtspunkten attraktiv sein:

  • Das vorhandene Arbeitspotential kann genutzt werden, eine umständliche Suche und Einarbeitung von neuen Mitarbeitenden entfällt, gleichfalls müssen für eine Suche nach Mitarbeitenden weder finanzielle noch zeitliche Ressourcen aufgewendet werden.

 

  • Sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse sind gegenüber vergleichbaren Minijobs kostengünstiger: Für diese fallen nur etwa 20% Sozialabgaben für das Unternehmen an. Ebenfalls sind ggf. Förderungen durch die Bundesagentur für Arbeit bzw. die Jobcenter zu erhalten, was bei Minijobbern nicht möglich ist.

 

  • Mehr Flexibilität bei der Personaleinsatzplanung: Die Verdienstmöglichkeiten von Teilzeitkräften sind nicht gedeckelt, wie dies bei Minijobbern (450,- €) der Fall ist. Daher können sie bei Bedarf mehr arbeiten.

 

  • Stärkere Mitarbeiterbindung an den Betrieb: Die meist geringere Fluktuation bei sozialversicherungspflichtig Beschäftigten kann zu einem stärkeren Zugehörigkeitsgefühl in der Belegschaft führen und somit die Motivation erhöhen.

 

  • Gesetzliche Vorgaben - §9 Teilzeit- und Befristungsgesetz gebietet, teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmende bei der Besetzung von freien Arbeitsplätzen zu bevorzugen, wenn dem nicht dringende betriebliche Gründe oder Arbeitszeitwünsche anderer Beschäftigter entgegenstehen - dies gilt auch für Minjobber!

 

Sprechen Sie ihre Minijobber an!

 

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