Für Bürgerinnen|Bürger

HINWEIS | Anträge für eine Förderung sollten immer vor der verbindlichen Anmeldung für eine Weiterbildung gestellt werden.
Eine rückwirkende Mittelvergabe ist in der Regel nicht möglich.


Weiterbildungsbonus SH

Mit dem Weiterbildungsbonus sollen Beschäftigte, Freiberufler, Inhaber von Kleinstbetrieben und Auszubildende in Schleswig-Holstein unterstützt werden, die an einer beruflich relevante Weiterbildung teilnehmen möchten. Es werden bis zur Obergrenze von 2.000 Euro 50 % der Seminarkosten aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) übernommen, wenn dies zuvor bei der Investitionsbank Schleswig-Holstein beantragt und bewilligt wurde. Die andere Hälfte der Kosten zahlt der Arbeitgeber.
HINWEIS: Sollten die Förderbedingungen für Sie nicht zutreffen, prüfen Sie ob Ihre Weiterbildung alternativ durch das Bundesprogramm Bildungsprämie gefördert werden kann.

Antrag für Arbeitnehmer      |    Antrag für Freiberufler und Inhaber von Kleinstbetrieben

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Bundesprogramm Bildungsprämie

Die Bildungsprämie besteht aus dem Prämiengutschein und dem Weiterbildungssparen. Durch den Prämiengutschein wird die Beteiligung an Weiterbildungsmaßnahmen mit Veranstaltungsgebühren bis maxi mal 1.000 Euro gefördert. Mit dem Gutschein übernimmt der Staat 50 Prozent der Veranstaltungsgebühr. Einen Prämiengutschein können Sie bekommen, wenn Sie mindestens 25 Jahre alt und mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind. Ihr zu versteuerndes Jahreseinkommen darf 20.000 Euro (oder 40.000 Euro bei gemeinsam Veranlagten) nicht übersteigen. Voraussetzung für die Förderung ist die vorhergehende Inanspruchnahme einer Beratungsstelle. Unter anderem sind auch die Weiterbildungsberater/innen im Beratungsnetz Weiterbildung SH zur Ausgabe eines Prämiengutscheins berechtigt. Mit dem Weiterbildungssparen haben Sie die Möglichkeit, die Arbeitnehmersparzulage für Ihre Weiterbildung zu nutzen.


Aufstiegsfortbildungsförderung -Aufstiegs-BAföG (ehem. Meister BAföG)

Die staatliche Förderung ist durch das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) gesetzlich geregelt und wird von Bund und Ländern gemeinsam finanziert. Gefördert wird eine Aufstiegsfortbildung zum Meister, Techniker oder Fachwirt und gilt prinzipiell für alle Berufsbereiche, einschließlich der Gesundheits- und Pflegeberufe sowie der Erzieherfortbildung. Der Bundestag hat in 2016 eine Änderung des "Meister-BAföG" beschlossen. Damit werden die AFBG-Leistungen nochmals deutlich verbessert und die Zielgruppe der Förderung erweitert; dies sind jetzt auch Bachelor-Absolvent/innen und Zugänge zur Fortbildungsprüfung ohne Erstausbildungsabschluss.

Das Aufstiegs BAföG (AFBG) ist ein Bundesgesetz.
Die Abwicklung für Schleswig-Holstein läuft über die Investitionsbank Schleswig-Holstein.

WAS | WER | WIE wird gefördert?

Zum Antrag

 


Begabtenförderung berufliche Bildung

Die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung - Gemeinnützige Gesellschaft mbH (SBB) betreut im Auftrag und mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zwei Stipendienprogramme:
das Weiterbildungsstipendium und das Aufstiegsstipendium.

Das Weiterbildungsstipendium unterstützt junge Menschen nach dem besonders erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung bei der weiteren beruflichen Qualifizierung. Gefördert werden fachliche Lehrgänge, zum Beispiel zum|r TechnikerIn, zum Handwerksmeister oder zum|r FachwirtIn, aber auch fachübergreifende Weiterbildungen, zum Beispiel EDV-Kurse oder Intensivsprachkurse. Unter bestimmten Voraussetzungen kann auch ein berufsbegleitendes Studium gefördert werden.
Wer eine bundesgesetzlich geregelte Ausbildung im Gesundheitswesen absolviert hat, kann sich bei der SBB direkt bewerben. Absolventinnen und Absolventen einer dualen Ausbildung bewerben sich bei der Stelle, bei der ihr Berufsausbildungsvertrag eingetragen war.

Stipendieninformation für Gesundheitsberufe                  Stipendieninformationen duale Ausbildung 

 

Das Aufstiegsstipendium unterstützt Fachkräfte mit Berufsausbildung und Praxiserfahrung bei der Durchführung eines ersten akademischen Hochschulstudiums.
Es wird ein Erststudium in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule gefördert.

  • Für Studierende im Vollzeitstudium beträgt das Stipendium monatlich 735 Euro plus 80 Euro Büchergeld. Zusätzlich wird eine Betreuungspauschale für Kinder unter zehn Jahren gewährt (130 Euro für jedes Kind). Die Förderung erfolgt als Pauschale und damit einkommensunabhängig.

  • Studierende in einem berufsbegleitenden Studiengang können jährlich 2.400 Euro für Maßnahmekosten erhalten.

Faltblatt Aufstiegsstipendium


 

 

 

 

 

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