Kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Pandenie einstellen oder stark einschränken mussten, können nun Liquiditätshilfen bis zu einer Höhe von 150.000 € erhalten.

Die Antragstellung erfolgt über die Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder einen vereidigten Buchprüfer in einem vollständig digitalisierten Verfahren.

 

Antragsberechtigt sind Unternehmen und Organisationen aller Branchen, soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierunsfonds qualifizieren und ihr Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen mindestens 60% gegenüber April und Mai 2019 zurückgegangen ist. Gleiches gilt für Soloselbständige, selbständige Angehörige der Freien Berufe sowie für gemeinnützige Unternehmen und Einrichtungen.

Gefördert werden:

     -> 80% der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzrückgang

     -> 50% der Fixkosten bei Umstazrückgang zwischen 50% und 70%

     -> 40% der Fixkosten bei Umsatzrückgang zwischen 40% und unter 50%

im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die maximale Höhe der Überbrückungshilfe beträgt 50.000 € je Monat für maximal drei Monate.

Die Antragstellung erfolgt in einem digitalen Verfahren ausschließlich von einem Antragsteller beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigtem Buchprüfer und muss bis spätestens 31.08.2020 bei der zuständigen Landesbehörde erfolgen.

Unternehmen, die die Soforthilfe des Bundes oder der Länder in Anspruch genommen haben, sind bei Vorliegen o.g. Voraussetzungen erneut antragsberechtigt.

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